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Der Gemeindefond – eine weitere Finanzsäule für unsere Gemeinde
Liebe Gemeinde,
wissen Sie, wie sich Ihre Kirchengemeinde finanziert?
Wir leben zum größten Teil aus einer landeskirchlichen Zuweisung aus Ihren Kirchensteuern. Dafür werden Pfarrstelle, Diakonstelle und Gemeinde Mitarbeiter/innen bezahlt. Der Bau und Erhalt der Gebäude (und da ist ja wirklich viel in unserer Gemeinde investiert worden). Diese jährliche landeskirchliche Zuweisung deckt ein durchschnittliches Gemeindeleben ab und stellt das Fundament unserer Finanzen dar.
Das Kirchgeld ist eine weitere Säule unserer Finanzierung – es ist sozusagen der örtliche Teil der Kirchensteuer. Da in Bayern die Kirchensteuer um 1% niedriger ist, dürfen die Kirchengemeinden sich im Kirchgeld direkt an die Mitglieder wenden, wenn sie ein Einkommen über 8000,- Euro im Jahr haben.
Dann spenden Sie für Ihre Kirchengemeinde im Klingelbeutel, jeden Sonntag, oder bei Kollekten und selbst gewählten Spenden. Und Sie tun das sehr großzügig! Wir sind sehr dankbar dafür.
Unser Gemeindeverein schließlich hat in einer großen Initiative inzwischen drei Mitarbeiter/innen angestellt: Frau Karin Schmidt im Büro, Frau Manuela Schappert als Jugendreferentin und Herrn Reinhold Hertel als Hausmeister und im Besuchsdienst für Senioren.
Eine weitere Säule ist unsere Kommune Kaufering, die unsere Jugendarbeit stark unterstützt. Die angestellten Jugendmitarbeiter/innen werden mit 25% bezuschusst. Außerdem bekommen wir weitere 5.000,- Euro für unsere Jugendreferenten Frau Schappert und Herrn Fremgen für ihre Jugendsozialarbeit in Kaufering.
Es ist wirklich beeindruckend, wie viel in unsere Kirchengemeinde gegeben wird.
Trotzdem haben wir eine erhebliche Finanzierungslücke, nicht zuletzt wegen der hohen Bruttokosten, die Angestellte heute kosten.
Darum bittet der Kirchenvorstand die Gemeindeglieder und Gemeindebesucher und Förderer, die unsere Gemeindearbeit schätzen und sich ein weiteres finanzielles Engagement leisten können, um Hilfe.
Der „neue Schlauch“ dafür nennt sich „Gemeindefond“.
Fond (ohne „s“ am Ende) bedeutet „Grundlage, Basis“; der Gemeinefond soll in unserer Gemeinde die Basisversorgung mit Personal stützen.
Der Gemeindefond
…ist eine einmalige jährliche Spende in einer beliebigen Höhe ab 20,- Euro
…wird dokumentiert in einer Fondurkunde, die Pfarrer Nitz überreicht
…hat den Zweck, die Gemeinde mit Personal so auszustatten, damit das
reichhaltige Gemeindeleben weitergehen kann
…ist steuerlich absetzbar als Spende
…kann jederzeit beendet werden, indem die Fondurkunde zurück gegeben
wird
…am Jahresende wird ein Bericht über das Gemeindeleben und die Bitte
um die Verlängerung Ihres Gemeindefond Anteils Ihnen zugestellt
Personell investiert der Gemeinefond vor allem in die Jugendarbeit, aber durch den Wechsel von Herrn Diakon Mayer in die Arbeitsfelder der Gesamtgemeinde profitieren alle Generationen davon.
Natürlich zielt der Gemeindefond auf ein längerfristiges, finanzielles Engagement. Aber der „Ausstieg“ ist so einfach gelöst, dass Sie nicht an Ihre Spendenzusage gefesselt sind.
Es macht auch keinen Sinn, wenn Sie bisherige Spenden an den Gemeindeverein oder das Kirchgeld in den Gemeindefond umschichten.
Der Kirchenvorstand bitte diejenigen um Hilfe, die im Sinne des Pauluswortes aus dem 2. Korintherbrief 9,7-8 geben können und wollen.
„Ein jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen, nicht gezwungen. Denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
In seiner Macht kann Gott alle Gaben über euch ausschütten, so dass euch allezeit in allem alles Nötige ausreichend zur Verfügung steht und ihr noch genug habt, um allen Gutes zu tun.“
Es geben viele Menschen in unserer Gemeinde ihre Gaben, ihre Ideen, Zeit und ihre Mitarbeit. Auch davon lebt unsere Gemeinde. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass nur materielle Gaben unsere Gemeinde aufbauen.
Wir bitten die, die auch Geld geben können und sich dabei über Gott und ihre Paulusgemeinde freuen um Ihr Engagement im Gemeindefond.
Auch unsere Landeskirche wird den Gemeindefond unterstützen und mit fördern, und das in einer Zeit, in der die Kirche Personal und Finanzen drastisch abbaut.
Auch der Landeskirchenrat hat erkannt, dass eine Gemeinde wie Kaufering in ihrer Entwicklung gefördert werden soll.
Aber es handelt sich um einen Beitrag und nicht um die volle Übernahme der Personalkosten.
Unsere Regionalbischöfin Frau Breit-Keßler und unser Dekan Axel Piper haben sich dafür mit großer Energie eingesetzt. Die gemeinsame Finanzierung von Personal könnte für die Landeskirche modellhaft für die Zukunft werden.
In herzlicher Verbundenheit
Ihr Kirchenvorstand
Der Gemeindefond wird wirksam mit einer Spende auf das Sparkassen Konto 82057 (BLZ 700 520 60) der Evangelischen Kirchengemeinde Kaufering mit dem Vermerk „Gemeindefond“.
Pfarrer Nitz nimmt dann Kontakt mit Ihnen auf und überreicht Ihnen die „Gemeindefond“ Urkunde und bedankt sich persönlich im Namen der Kirchengemeinde.
Für weitere Fragen bitte die Telefonnummer 7275 wählen.

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